Europäisches Institut für Stillen und Laktation

Erkrankungen der stillenden Mutter

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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 02/2026

Akute Erkrankungen einer stillenden Mutter sind immer wieder Anlass zu Besorgnis und Unsicherheiten bezüglich des Weiterstillens oder der Gabe von abgepumpter Muttermilch. Auch bei chronischen Erkrankungen stellt sich manchmal die Frage, inwiefern die Krankheit das Stillen beeinträchtigen kann, welche Auswirkungen medikamentöse Behandlungen haben und wie sich umgekehrt das Stillen auf die Erkrankung auswirkt.

Auf dieser Fachseite und ihren Unterseiten erhalten Sie umfassende Informationen zum Umgang mit mütterlichen Erkrankungen während der Stillzeit.

Für alle häufigen einfachen Infektionskrankheiten wie z.B. Erkrankungen der Atemwege, grippale Infekte, Magen-Darm-Infekte etc. gilt, dass das Stillen des Säuglings uneingeschränkt möglich und sogar erwünscht ist, da die Muttermilch in dieser Zeit spezifische Antikörper für das Stillkind bereitstellt und somit zu seinem Schutz beiträgt.
Auch bei viralen Infektionen (COVID, Influenza, etc.) sollte unbedingt weitergestillt werden, bei einer akuten Infektion kann die Mutter beim Stillen eine Mund-Nasen-Maske tragen.

Für einige spezielle Erkrankungen haben wir umfangreiche Fachseiten für Sie zusammengestellt, die Sie im Folgenden nachlesen können:

Stillen fördern

Stillen fördern
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